11. Mär 2026
Wer Franzi kennenlernt spürt schnell, dass sie jemand ist, der Menschen und was sie tun wirklich verstehen und sehen will. Reisen, Kultur, Theater und Kunst sind für sie nicht nur Hobby, sondern auch Inspirationsquelle - was sich u.a. durch zwei Tattoos ihres Berliner Lieblingstheaters zeigt ;) Ihre offene, neugierige Art, ihre Freude an Begegnung, an Entdecken und Gesprächen treiben sie an und prägen ihren beruflichen wie privaten Alltag: “Durch die Verbindung mit anderen bin ich auch in Verbindung mit mir selbst.”
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Ganz klassisch und über die gängigen Job-Portale ist Franzi auf empiriecom aufmerksam geworden und das keine Minute zu früh. Denn zu diesem Zeitpunkt – nach fast eineinhalb Jahren Jobsuche - lag bereits ein anderes Vertragsangebot unterschriftsbereit auf dem Tisch. Franzi musste abwägen, bangen und riskieren. Und das zahlte sich aus: beide Seiten entschieden sich füreinander. Hallo empiriecom!
Ausschlaggebend war für Franzi u.a. das Coaching-Team. Das initiale Gespräch mit Marcel und Lisa hat sie inspiriert und der Teamzusammenhalt und Team Spirit der Coaches hat sie beeindruckt. Nach Jahren als einzige Agile Coach im Unternehmen, war der Wunsch, endlich wieder Teil eines Teams zu sein und voneinander zu lernen, groß. Ebenso beeindruckt war Franzi von den zahlreichen unternehmensweiten Formaten wie dem Inno Day, dem Communication Dojo und dem Gilden- bzw. CoP-Format als aktives Investment in Kultur und teamübergreifende Zusammenarbeit. Denn beides sind Herzensthemen und waren bisher auch Schwerpunkte innerhalb ihrer Rolle als Coach.
Außerdem hat sich Franzi während des ganzem Interview-Prozesses durch die enge und verlässliche Begleitung und Transparenz sicher und wohl gefühlt und so konnten auch kleine Verzögerungen beim Vertragsabschluss keine Zweifel aufkommen lassen, dass empiriecom das richtige Match ist.
Nach der langen Arbeitspause war der Wiedereinstieg herausfordernd, gibt Franzi zu. Und empiriecom ist ihr erster remote Job. Sprich, fürs Onboarding ging es von Berlin nach Bamberg und von dort nach Weismain, wo sie vom Coaching-Team und ihrer neuer Führungskraft Melli mit offenen Armen empfangen und durch den ersten Arbeitstag begleitet wurde.
Die vielen neuen Eindrücke, Menschen und Informationen während ihres Onboardings waren teils überwältigend für Franzi, allerdings auch im positiven Sinn. Dass Meetings bei empiriecom z. B. immer pünktlich oder sogar vor der Zeit beginnen, war neu für sie und eine positive Überraschung - besonders im Vergleich zu ihrem Start-up zuvor ;) . Durch ihre langjährige Arbeit in internationalen Arbeitsumfeldern, war auch die eher deutsch geprägte Teamstruktur eine neue Erfahrung, genauso wie die Konzernstruktur in der sich empiriecom bewegt. Beides ist für Franzi jedoch kein Widerspruch zu dem Gestaltungsspielraum und der Freiheit, die sich ihr durch ihre Rolle als Agile Coach und Scrum Masterin bei empiriecom bieten und für die sie sehr dankbar ist.
Um ihre Rolle zu erklären, nutzt Franzi gerne zwei Bilder: das der Gärtnerin und der Detektivin. Als Gärtnerin erkennt sie, dass jedes Team bzw. Individuum andere Bedingungen braucht, ebenso wie Pflanzen. Sie erkennt die Bedürfnisse und schafft die Voraussetzungen, damit Teams wachsen können. Als Detektivin sucht sie nach Mustern, stellt Verbindungen her, macht Dynamiken sichtbar und übersetzt zwischen Menschen und Themen, um z. B. die Kommunikation zu verbessern und sicherzustellen, dass Prozesse und Strukturen sinnstiftend sind und den Teams helfen, produktiv und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten. Ihr Alltag spiegelt genau das wider, wenn sie ihre drei Teams regelmäßig durch Dailies, Plannings, Retros und Workshops begleitet. In ihrem eigenen Team arbeitet sie mit den anderen Coaches an ihrer eigenen Vision und Zielen, sowie einer klaren Positionierung innerhalb der Organisation.
Einen typischen Arbeitstag gibt es für Franzi nicht. Jede Woche ist ein bisschen anders und enthält eine Mischung aus der Begleitung ihrer 3 Teams, sowie das Mitgestalten von Veränderungsprozessen auf Organisationsebene oder das Eintauchen in neue Themen wie AI. Und genau diese Mischung aus Struktur und Abwechslung ist es, die Franzi an ihrer Arbeit schätzt - auch weil sie Diversität braucht, dadurch die Möglichkeit hat, in unterschiedliche Themen einzutauchen und so kontinuierlich zu lernen und zu wachsen – genauso wie ihre Teams.
Nach einem halben Jahr blickt Franzi mit Stolz auf das zurück, was bereits entstanden ist. Innerhalb des Coaching-Teams hat sie neue Rituale etabliert, z. B. das tägliche “Hallo” per GIF im Team Chat, sowie einen wöchentlichen Call mit Raum für Persönliches und eine WhatsApp-Gruppe für unkomplizierten Austausch und Verbindung.
Auf Orga-Ebene hat sie den #EMP Life-Channel ins Leben gerufen. Eine Plattform, die teamübergreifend menschliche Themen sichtbar machen und das Wir-Gefühl stärken soll. Und um Sichtbarkeit geht es auch in ihren 3 Teams. Z. B. durch das Wiederbeleben des internen Review-Formats oder das Etablieren eines Lunch & Learn Formats, über das die Arbeit und das Wissen innerhalb der Teams sicht- und erlebbar wird. Dafür nutzt Franzi gern kreative Elemente wie Playfullness und Storytelling, um Themen greifbarer zu machen und natürlich um auch den gemeinsamen Spaß an der Arbeit nicht zu kurz kommen zu lassen.
Transparenz zu schaffen, bedeutet für sie, neugierig zu sein. Und das ist Franzi. Das spiegelt sich u. a. in den vielen Fragen, die sie stellt, in ihrer guten Beobachtungsgabe und ihrer Fähigkeit, Muster aber auch Potenziale zu erkennen. Und diese zu kommunizieren.
Franzi ist jemand, die ihre Gedanken und Impulse offen teilt, um so Reflexion und positive Veränderung anzustoßen. Die Offenheit, mit der ihre Perspektiven aufgenommen wurden - inklusive des Management Teams – schätzt sie sehr.
Auch das bewusste Vernetzen auch über die Grenzen ihrer 3 Teams hinaus ist für Franzi wichtig. Verbindung herstellen und verstehen – begleitet von ihrem systemischen Blick, durch den sie das große Ganze besser verstehen und ihren Fokus auf die Bedarfe der Teams und der Gesamtorganisation auszurichten kann – genauso wie der Rest des wundervollen Coaching-Teams bei empiriecom.
Wie in vielen Coaching-Rollen ist auch für Franzi die Menge an teils sehr unterschiedlichen Themen eine Herausforderung. Die Balance zwischen dem Bedürfnis nach Abwechslung und Diversität auf der einen und Context Switches, Priorisierung, sowie Abgrenzung auf der anderen Seite ist oft nicht leicht, aber gehört dazu. Daher ist der Austausch im Coaching Team, sowie die gemeinsame Arbeit an Fragen wie “wie schaffen wir mehr Fokus und stärken unsere Wirksamkeit" so wichtig und wertvoll.
Blick in die Zukunft. Welche Themen möchte Franzi angehen, was ist ihr wichtig:
Ihre ersten Monate beschreibt Franzi als aufregend, anstrengend, neu und manchmal auch überfordernd. Und gleichzeitig als Phase des Lernens, Wachsens und Gestaltens.
Was sie antreibt, ist der Wunsch, wirksam zu sein. Einen echten Mehrwert zu stiften und dabei Verbindung zu schaffen, Brücken zu bauen, Menschen zu motivieren und Räume zu öffnen, in denen Entwicklung möglich wird.
Oder um es mit ihrer Analogie zu beschreiben:
Den Garten so zu gestalten, dass jede Pflanze die Bedingungen findet, die sie braucht, um zu wachsen.